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Welche Schlüsselkennzahlen (KPIs) dienen zur Bewertung von Wärmedämmeinlagen aus PA66?

Jan 07, 2026

PA66-Wärmedämmelemente bilden das Rückgrat energieeffizienter Fenster- und Türsysteme, und ihre Leistung beeinflusst direkt den Energieverbrauch von Gebäuden sowie den Komfort. Als Hersteller von Wärmedämmelementen mit Erfahrung in Forschung und Entwicklung seit 2006 wissen wir, dass die Bewertung von PA66-Profilen auf Kernleistungsindikatoren (KPIs) abzielen muss, welche deren thermische, mechanische und Haltbarkeitsfähigkeit widerspiegeln. Durch unseren Full-Service – der granulierte PA66-Materialien für Doppelschneckenextruder, Einschnecken-Extrusionsanlagen sowie technische Unterstützung umfasst – unterstützen wir unsere Kunden dabei, diese KPIs zu erreichen und zu übertreffen, und stellen so zuverlässige, hochwertige PA66-Wärmedämmelemente sicher.

Thermische Leistung: Der zentrale KPI für Wärmedämmung

Wärmeleitfähigkeit

Die Wärmeleitfähigkeit ist der wichtigste KPI für PA66-Wärmedämmbänder, da sie misst, wie gut das Material den Wärmetransfer blockiert. Hochwertige PA66-Bänder sollten eine Wärmeleitfähigkeit von ≤0,3 W/(m·K) aufweisen – höhere Werte erzeugen Wärmebrücken in Aluminiumprofilen. Unsere PA66-Granulate, die mit Doppelschneckenextrudern hergestellt werden, erreichen diese niedrige Leitfähigkeit durch eine gleichmäßige Verteilung der Glasfasern. Die sich verflechtenden Schnecken verteilen die Glasfasern (25–30 % Anteil) gleichmäßig in der PA66-Matrix und bilden eine Netzwerkstruktur, die die Wärmeübertragungswege reduziert. Wenn diese Granulate anschließend mittels Einzelschneckenextrudern zu Bändern verarbeitet werden (die einzige geeignete Ausrüstung für die Herstellung von PA66-Bändern), bleibt das Fasernetzwerk erhalten und gewährleistet somit eine konsistente Wärmeleitfähigkeit bei jedem Band. Jede Charge von PA66-Bändern testen wir mithilfe eines Wärmeflussmessgeräts, um sicherzustellen, dass dieser KPI vor Auslieferung eingehalten wird.

Wärmeformbeständigkeitstemperatur (HDT)

PA66-Wärmedämmbänder sind im Einsatz hohen Temperaturen ausgesetzt (z. B. direkte Sonneneinstrahlung auf Fenster), weshalb die Wärmeformbeständigkeitstemperatur (HDT) ein weiterer wichtiger thermischer KPI ist. Die HDT von PA66-Bändern sollte unter einer Last von 1,82 MPa ≥220 °C betragen – dies gewährleistet, dass sie bei hohen Temperaturen nicht weich werden oder sich verformen. Unser F&E-Team optimiert PA66-Formulierungen durch Zugabe von Wärmestabilisatoren, wodurch die HDT im Vergleich zu Standard-PA66 um 15–20 % erhöht wird. Das Doppelschnecken-Granulationsverfahren stellt sicher, dass diese Stabilisatoren gleichmäßig in das PA66 eingemischt werden, wodurch lokal begrenzte Schwachstellen vermieden werden. Während der Einschnecken-Extrusion kontrollieren wir die Düsentemperatur auf 235–240 °C, um die molekulare Struktur des PA66 beizubehalten und somit die HDT weiterhin zu erhalten. Für Kunden bedeutet dies PA66-Bänder, die auch bei extremen Sommertemperaturen ihre Form und Isolierleistung bewahren.

Mechanische Leistung: Gewährleistung von Festigkeit und Haltbarkeit

Zugfestigkeit

PA66-Wärmedämmbänder müssen Montagebelastungen und Langzeiteinsatz standhalten, weshalb die Zugfestigkeit ein nicht verhandelbarer KPI ist. Die minimale Zugfestigkeit für hochwertige PA66-Bänder liegt bei 80 MPa – schwächere Bänder brechen während der Montage von Aluminiumprofilen, was zu Projektrückständen führt. Unser aus zweischneckigen Anlagen granuliertes PA66 bildet die Grundlage dieser Festigkeit: Die Scherwirkung der Doppelschnecken verteilt die Glasfasern gleichmäßig und schafft so eine verstärkte Struktur, die Zugkräften widersteht. Beim Extrudieren mittels unserer einschneckigen Extruder (kalibriert für die Viskosität von PA66) behalten die Bänder diese Faserorientierung bei und erreichen eine Zugfestigkeit von 82–85 MPa. Wir verwenden universelle Prüfmaschinen, um die Zugfestigkeit jeder Produktionscharge zu messen, und stellen sicher, dass kein PA66-Band unter unseren Standard fällt. Im Rahmen unseres Rundum-Services stellen wir Kunden zudem Prüfberichte zur Verfügung, die die mechanische Leistungsfähigkeit der Bänder belegen.

Biegemodul

Der Biege-Modul misst den Widerstand eines PA66-Streifens gegen Verbiegung – entscheidend, um Verformungen in Fensterrahmen zu verhindern. Ein hoher Biege-Modul (≥4500 MPa) stellt sicher, dass der Streifen gerade bleibt, selbst wenn er zwischen Aluminiumprofilen eingepresst wird. Unsere PA66-Streifen erreichen dies durch die Kombination von Doppelschnecken-Granulation (die die Faser-Polymer-Bindung verbessert) und präziser Einschnecken-Extrusion (die Fasergebrochenheit vermeidet). Der Biege-Modul unserer PA66-Streifen liegt konstant bei 4600–4800 MPa und übertrifft damit deutlich den Branchendurchschnitt von 4200 MPa. Diese Steifigkeit verhindert, dass sich die Streifen unter dem Eigengewicht des Rahmens oder Windlast verbiegen, wodurch die strukturelle Integrität des Fensters sowie der Wärmedämmspalt erhalten bleiben.

Maßhaltigkeit: Vermeidung von Installations- und Leistungsproblemen

Wasseraufnahmerate

PA66 nimmt Feuchtigkeit auf, was zu dimensionsbezogenen Veränderungen führt – Quellen oder Schrumpfen kann die Dichtung zwischen Profil und Aluminium beschädigen. Die Wasseraufnahmerate von PA66-Trennstreifen sollte nach 24 Stunden Wasserbad ≤1,0 % betragen – höhere Raten führen zu Passproblemen. Unsere PA66-Granulate werden vor der Einschnecken-Extrusion getrocknet (Feuchtegehalt ≤0,1 %), wodurch die Fähigkeit des Streifens, Wasser aufzunehmen, verringert wird. Zusätzlich fügen wir während der Doppelschnecken-Granulierung hydrophobe Additive hinzu, um die Wasseraufnahme weiter auf 0,8–0,9 % zu senken. Für Kunden in feuchten Regionen (z. B. Küstengebiete) ist dieser KPI entscheidend: Er gewährleistet, dass PA66-Streifen nicht quellen und die Wärmedämmsperre des Fensters auch in feuchten Umgebungen nicht beeinträchtigt wird.

Formschwindungsrate

Die Formschwindungsrate beeinflusst die Fähigkeit des PA66-Streifens, exakt in Aluminiumprofile zu passen. Eine geringe Schwindungsrate (≤0,6 %) stellt sicher, dass die endgültigen Abmessungen des Streifens der Konstruktion entsprechen und Spalte vermieden werden. Unsere Einschneckenextruder sind auf die Schwindungseigenschaften von PA66 abgestimmt: Wir steuern die Abkühlgeschwindigkeit des extrudierten Streifens (mithilfe von Wassertanks bei 20–25 °C), um die Schwindung zu minimieren. Das zerkleinerte PA66 aus dem Doppelschneckenextruder trägt ebenfalls bei – seine gleichmäßige Dichte verringert eine ungleichmäßige Schwindung und hält die Rate bei 0,4–0,5 %. Wir verwenden laserbasierte Messgeräte zur dimensionsgenauen Prüfung jedes Streifens auf Breite (10–30 mm) und Dicke (1,5–3 mm), um die Einhaltung des Schwindungs-KPI sicherzustellen. Diese Präzision macht das Nachschneiden vor Ort überflüssig und spart Kunden Zeit und Arbeitskosten.

UV-Beständigkeit

PA66-Wärmedämmbänder in Außenfenstern sind UV-Strahlen ausgesetzt, die das Material im Laufe der Zeit abbauen. Ein wichtiger KPI für Witterungsbeständigkeit ist die UV-Beständigkeit – die Bänder sollten nach 1000 Stunden UV-Bestrahlung mindestens 80 % ihrer Zugfestigkeit behalten. Unsere PA66-Formulierungen enthalten UV-Absorber und sterisch gehinderte Aminlichtstabilisatoren (HALS), die während der Doppelschnecken-Granulation gleichmäßig eingearbeitet werden. Wir prüfen die PA66-Bänder in einem Xenon-Lichtalterungsprüfgerät (Simulation von Sonnenlicht), um diesen KPI zu verifizieren und sicherzustellen, dass sie nicht spröde oder verfärbt werden. Für Kunden bedeutet dies PA66-Bänder, die über 20 Jahre hinweg ihre Leistungsfähigkeit beibehalten und dadurch Austauschkosten reduzieren.

Widerstand gegen thermisches Zyklen

Thermisches Zyklen (wiederholtes Erhitzen und Abkühlen) kann dazu führen, dass PA66-Streifen reißen. Daher ist die Beständigkeit gegen diese Belastung ein weiterer wichtiger Leistungsindikator. Unsere PA66-Streifen überstehen 500 thermische Zyklen (-40 °C bis 80 °C) ohne Schäden – dies entspricht einer Beanspruchung durch extrems Wetter über 10 Jahre. Das Fasernetzwerk des Doppelschnecken-Granulats aus PA66 nimmt thermische Spannungen auf, während der Einschnecken-Extrusionsprozess eine gleichmäßige Dicke gewährleistet (und so Schwachstellen vermeidet). Im Rahmen unseres Rundum-Sorglos-Services teilen wir den Kunden die Ergebnisse der Thermozyklenprüfung mit, um die hohe Widerstandsfähigkeit der PA66-Streifen gegenüber rauen Klimabedingungen nachzuweisen.

Die Bewertung von PA66-Wärmedämmbändern erfordert die Fokussierung auf diese KPIs – Wärmeleitfähigkeit, Zugfestigkeit, Dimensionsstabilität und Witterungsbeständigkeit. Unsere 17 Jahre Erfahrung in Forschung und Entwicklung, Twin-Screw-Granulationstechnologie, Kompetenz in Einschneckenextrusion sowie unser Full-Service-Angebot stellen sicher, dass jedes PA66-Band diese Standards erfüllt. Egal, ob Sie Fensterhersteller oder Bauunternehmer sind: Die Zusammenarbeit mit uns bedeutet den Zugang zu PA66-Wärmedämmbändern, die zuverlässige Leistung, niedrigere Energiekosten und langfristige Haltbarkeit bieten.

 

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